Informationen und Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust

Was Sie über Brusterkrankungen wissen sollten:

Ähnlich wie die Gebärmutterschleimhaut unterliegt auch das Brustgewebe zyklischen Veränderungen. die durch die weiblichen Hormone, Östrogene und Gestagene, verursacht werden. Diese Hormone befinden sich im allgemeinen im Gleichgewicht. Bei einem gestörten Gleichgewicht der Hormone im Brustgewebe kann es zu Brustschwellung, Brustspannung und zu Schmerzen kommen.

Weitere Anzeichen von Brusterkrankungen können sein:

Tastbare Knoten der Brust sind meistens gutartig und kommen bei etwa jeder zweiten Frau mittleren Alters vor. Dagegen erkrankt jede 10. Frau irgendwann in ihrem Leben an Brustkrebs. Die Krankheit tritt gehäuft zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr auf, jedoch steigt der Anteil der jüngeren Frauen (jünger als 40 Jahre) und liegt mittlerweile bei ca. 35%.

Brustkrebs ist mit 23% die häufigste Krebsart der Frau.

Je früher bösartige Veränderungen erkannt werden - und dies können vor allem Sie selbst erreichen - desto größer ist die Chance einer vollständigen Heilung.

Zur Zeit werden 80% aller bösartigen Veränderungen der Brust von der Frau selbst entdeckt. Für die Heilungsaussichten ist es sehr wichtig, jede Veränderung der Brust so früh wie möglich zu erkennen. Bösartige Veränderungen entwickeln sich in über der Hälfte der Fälle im oberen äußeren Viertel und in den Achselausläufern der Brust.

Die selbst vorgenommene regelmäßige Untersuchung der Brust - am besten monatlich einige Tage nach der Blutung - trägt erheblich zur frühen Entdeckung der Brusterkrankungen und damit zu einer günstigen Heilungschance bei.

Jede Frau sollte die Selbstuntersuchung der Brust regelmäßig durchführen.

Die Abbildungen und Informationen weiter unten zeigen Ihnen, wie Sie am günstigsten bei einer Selbstuntersuchung vorgehen und worauf Sie achten müssen.

 

Betrachten Sie vor dem Spiegel mit am Körper anliegenden Armen Ihre Brust und suchen Sie dabei aufmerksam nach einer kürzlich eingetretenen Veränderung des Umfangs, der Form, des Aussehens der Haut oder der Brustwarzen. Heben Sie dann die Arme hoch und betrachten Sie - jeweils von vorne und von beiden Seiten - Form und Größe der Brüste. Achten Sie besonders auf Falten, Vorwölbungen oder Hauteinziehungen, Hautveränderungen oder Einziehungen der Brustwarze. Vergleichen Sie beide Brüste und achten Sie auf neu auftretende, bisher unbekannte Unterschiede.
Tasten Sie dann - zunächst im Stehen - Ihre Brust mit allen Fingern der flachauflliegenden Hand ab, die rechte Brust mit der linken, die linke Brust mit der rechten Hand. Tasten Die dabei jeweils ein Viertel der Brust sorgfältig ab. Im oberen äußeren Viertel die Brustdrüse bei den meisten Frauen dichter.
Dann drücken Die jede Brustwarze einzeln zwischen den Daumen und dem Zeigefinger. Wenn Flüssigkeit erscheint achten Sie auf die Farbe.

Anschließend wiederholen Sie das Abtasten der Brust im Liegen - wieder kreisförmig ein Viertel nach dem anderen.
Besonders die untern Bereiche der Brust können so noch besser untersucht werden.

 


Wiederhohlen Sie diese Selbstuntersuchung monatlich. Sollten Ihnen Knoten oder irgendwelche anderen Veränderungen auffallen, brichten Sie bitte Ihrem Arzt darüber.
Sie brauchen sich jedoch nicht zu beunruhigen, denn die meisten Veränderungen sind gutartig.


Mit freundlicher Genehmigung
der Firma  Nourypharma GmbH

Suchen Sie mit den Fingern, ob Lymphknoten in den Achselhöhlen tastbar sind. Sie sind nicht außergewöhnlich.
Es ist nur wichtig, ihr kürzliches Auftreten oder eine Veränderung zu erkennen.

 

Quelle: Nourypharma GmbH
85762 Oberschleißheim

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