Brustkrebsrisiko

In Deutschland erkranken jährlich 43.000 Frauen an Brustkrebs


19.000
Frauen sterben daran.

70 % der Fälle kann brusterhaltend operiert werden.

80 % der Patientinnen mit einem Tumor kleiner als 2 Zentimeter sind 5 Jahre nach der Behandlung noch gesund.

Bei Frauen mit größerem Tumor und befallenen Lymphknoten sind nach 5 Jahren noch 50 % gesund.

Welche Lebensumstände beeinflussen das Brustkrebsrisiko?
Man hat festgestellt, daß verschiedene Lebensumstände bei Erkrankten häufiger auftreten, so z.B. eine frühe erste Regelblutung, keine Geburten oder eine späte Geburt des ersten Kindes, eine späte letzte Regelblutung. Diese Ereignisse, die z.T. anlagebedingt sind, sollten Sie nicht beunruhigen, höchstens dazu ermutigen, die angebotene Brustkrebs-Vorsorge, Beratung und Behandlung regelmäßig zu nutzen.

Wichtige Untersuchungen zur Brustkrebsvorsorge:
• Die ärztliche Untersuchung im Rahmen der Krebs-Vorsorge, empfohlen alle sechs Monate.
• Die Selbstuntersuchung der Brust (eine Anleitung erhalten Sie in meiner Praxis).

• Die Röntgen-Mammographie: Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, daß die routinemäßige Mammographie zur Senkung der Gesamtsterblichkeit der an Brustkrebs erkrankten Frauen beiträgt. Im Rahmen der Krebsvorsorgeuntersuchung werde ich Sie auch über die Mammographie informieren!
• Kernspintomographie

Erhöht eine Hormonbehandlung das Brustkrebsrisiko?
In jüngster Zeit wurde berichtet, daß die Auswertung von Fragebogen, die eine große Zahl von Krankenschwestern über mehrere Jahre ausgefüllt hat, Hinweise darauf gibt, daß Hormoneinnahmen das Risiko erhöhen. Diesen Berichten stehen andere umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen entgegen, die kein erhöhtes oder sogar ein vermindertes Brustkrebsrisiko zeigen. Es ist sicher, daß die Entstehung eines Brustkrebses nicht durch die Einnahme von Östrogenen ausgelöst wird. Ein Brustkrebs entwickelt sich in der Regel unter der Einwirkung echter krebserzeugender Stoffe über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten. Unter einer Hormonbehandlung und der damit verbundenen regelmäßigen Betreuung in einer Frauenarztpraxis ist sogar damit zu rechnen, daß Brustkrebserkrankungen frühzeitig entdeckt und daher auch eher und erfolgreicher behandelt werden können.
Frauen, die unter oder nach vorausgegangener Hormonbehandlung an Brustkrebs erkranken, haben nämlich eine bessere Chance auf Heilung und eine höhere Lebenserwartung als Frauen ohne vorausgegangene Hormonbehandlung. Zögern Sie nicht, zu diesem Thema Fragen zu stellen, über den neuesten Stand der wissenschaftlichen Ergebnisse zu diesem Punkt werde ich sie stets informieren!

Wie kann ich zu Früherkennungsmaßnahmen beitragen?
• Besonders wichtig ist die regelmäßige Selbstuntersuchung (80 Prozent der Veränderungen an ihrer Brust entdecken Frauen selbst - beim
Duschen, beim Eincremen oder beim Sex) um Veränderungen noch früher zu erkennen.
• Gesunde Lebensweise und eine bewusste, gesunde Ernährung.

• Neu aufgetretene Knotenbildungen, auch wenn sie keine Schmerzen bereiten, sowie Verhärtungen der Brust.
• Absonderungen aus der Brustwarze, besonders wenn sie blutig sind.
Einziehungen der Haut über der Brust oder im Bereich der Brustwarze.
• Hautvergröberungen (Apfelsinenschalenhaut).
Änderungen der Brustform und Brustgröße.
• Tastbare Lymphknoten unter der Achselhöhle oder an den Rändern der Brüste.
• Rötung oder entzündliche Veränderungen der Brustwarzen.

Herzlichst Dr. med. Verena Mösch
Nach einem Informationsblatt des Berufsverbandes der Frauenärzte unter Beratung von Prof. Dr.med. Ch. Lauritzen, Ulm; Prof. Dr.med. H.P.G. Schneider, Münster.

 

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