Polypen

Polypen sind meist harmlose, stecknadelkopf- bis erbsgroße Geschwülste, die in der Schleimhaut der Gebärmutter und/oder in der Schleimhaut des Gebärmutterhalses wachsen können.

Symptome: Polypen können Zwischenblutungen und auch Blutungen beim Geschlechtsverkehr verursachen.

Diagnose: Polypen, die am Gebärmuttermund sichtbar sind, sind leicht bei der gynäkologischen Untersuchung zu erkennen. Hierbei lässt sich auch feststellen, ob es sich um einen gutartigen Polypen handelt oder ob er eher verdächtig aussieht. Lassen sich bei der Ultraschalluntersuchung Polypen in der Gebärmutter darstellen, so ist zur genaueren Diagnose eine Hysteroskopie (eine Beurteilung der Gebärmutterhöhle mittels einer Optik, die in Narkose in die Gebärmutter eingebracht wird) und eine Ausschabung erforderlich.

Behandlung: Außerhalb der Gebärmutter sitzende Polypen werden bei der Untersuchung abgetragen. Ist eine Hysteroskopie und eine Ausschabung durchgeführt worden, so wird das entnommene Gewebe im Labor untersucht. So können neben gutartigen Wucherungen auch evtl. krebsverdächtige Zellen in der Gebärmutter oder im Gebärmutterhals entdeckt werden.

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