Orthomolekulare Medizin

Unter orthomolekularer Medizin versteht man "die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind". So sind Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Lipide, Proteine, sekundäre Pflanzenstoffe, aber auch Hormone, Enzyme sowie Wasser als orthomolekuläre Substanzen zu betrachten. Auch Probiotika als lebende bakterielle Rein- oder Mischkulturen werden im Rahmen der orthomolekulären Therapie eingesetzt.

Nach zahlreichen Untersuchungen entspricht die Aufnahme dieser Mikronährstoffe aus der Nahrung heute nicht den empfohlenen Werten für den täglichen Bedarf. Da die Versorgung nicht optimal ist, muss bei Gesundheitsstörungen individuell an eine unzureichende Ernährung gedacht werden, besonders unter zusätzlichen Belastungen wie Stress, starker körperlicher Anstrengungen, Erkrankungen, Medikamenteneinnahme, und ganz besonders in der Schwangerschaft und Stillzeit. Auch bei immer wiederkehrenden Infektionen (besonders Scheideninfekte) kann eine Substitution mit Mikronährstoffen das Immunsystem deutlich verbessern. Auch bei Patientinnen, die an Krebs erkrankt sind, hat die orthomolekulare Medizin ihren festen Platz.

Da sich bei Mädchen und Frauen häufig Befindlichkeitsstörungen finden wie Kopfschmerzen, krampfartige Unterbauchschmerzen oder Herzjagen, kann als Ursache oft eine fehlende Balance von Mikronährstoffen (z.B. Kalzium oder Magnesium) gefunden werden. Die Aussage der Patientinnen "Ich fühle mich nicht wohl, schlechter als gewohnt, bin nicht leistungsfähig, bin immer müde, ich schlafe schlecht" sollte immer daran denken lassen, als Ergänzung zu anderen Behandlungsformen eine Therapie mit Mikronährstoffen im Sinne der orthomolekulären Medizin in Erwägung zu ziehen.

Weitere Informationen zu orthomolekularen Wirkstoffen erhalten Sie in unserer Praxis.

Im Rahmen der Apotheker-Fortbildung ist Frau Dr.med. V. Mösch als Referentin tätig. Sie hält Vorträge zum Thema "Naturheilverfahren in der Frauenheilkunde, Grenzen und Möglichkeiten pflanzlicher und homöopathischer Arzneimittel-Therapie" und zum Thema "Behandlung von Wechseljahresbeschwerden mit Naturheilverfahren (insbesondere mit Soja-Isoflavonen). Dazu noch weitere Informationen unter "Wechseljahre".

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